Dachstuhlaufsetzen und Richtfest

Nur zwei Tage nach dem Einbau von Kammrad und Flügelachse stand der Beginn einer weiteren Großaktion auf dem Mühlenbau-Terminkalender von Christian Rottstegge und seinem Team: die provisorische Abdeckung des Mühlenkastens mit Plastikplanen sollte durch ein richtiges Dach ersetzt werden. Dazu mussten im ersten Schritt am 23. März die erhaltenen original Dachbalken auf dem Kastendach eingesetzt werden. In den folgenden zwei Wochen soll die Abdeckung des Dachstuhls mit einer Holzschalung, Folie-Luftlattung und Konterlattung erfolgen, sodass die Mühle wieder wetterfest ist. Dann wird nach und nach das Dach mit Holzschindeln als abschließende Dachhaut eingedeckt. Dafür waren seit einigen Monaten in aufwändigen Arbeitsgängen (siehe unter Menüpunkt Videos) aus etlichen Eichenstämmen viele tausend handgefertigte Schindeln vorbereitet worden.
Und als ob das ganze Unternehmen nicht schon schwierig genug wäre, forderte der nicht enden wollende Winter just an diesem Samstag mit eisigem Wind nahe Sturmstärke von den arbeitenden Männern in über 10m Höhe echtes Stehvermögen gegen den Winddruck und werkeln mit mehr oder weniger gefühllosen Fingern trotz dicker Handschuhe.
Aber sie haben’s hinbekommen, der Dachgiebel steht!
Pause bis nachmittags 15 Uhr.
Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. So war es geplant und deshalb hatte die Nachbarschaft beim Gärtner Picker in der Zwischenzeit eine Tanne als Richtbaum hergerichtet und geschmückt.
Mit diesem Baum “am langen Arm” machten sie sich dann auf den kurzen Weg um die Ecke zur Mühle, um mit dem Bauteam Richtfest zu feiern.
Nach dem (windgeschuldet) mühsamen Aufrichten des “Bäumchens” zogen sich alle in das mild vorgewärmte Zelt zurück. Christian Rottstegge dankte zunächst den Mitarbeitern für deren großen Einsatz während der letzten Tage und überließ es danach Titus Lechtenberg, den traditionsgemäßen Zimmermannsgruß in wohlgesetzten Reimen kundzutun.
Nach kräftigem Applaus hob zum Abschluss der Gärtner Berthold Picker ebenfalls gut gereimt als “Not-Nachbar” die Qualitäten des Mühlenbauteams hervor.
Die Mühlennachbarn hatten Kaffee und Kuchen mitgebracht, von den Mühlenbauern kamen diverse andere Getränke und so ließen es sich alle trotz des schlechten Wetters noch eine Weile gut gehen.

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