Gründungsmitglied bekommt Bundesverdienstkreuz

Bernhard (Penno) Langela wurde mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande geehrt. (dm) Im Beisein seiner Familie und etlicher Freunde und Wegbegleiter aus Heimatverein, Mühlenverein und Dorfgemeinschaft händigte ihm der Landrat Dr. Zwicker am 2. Februar die hohe Auszeichnung für besondere Verdienste um Volk und Staat im Sitzungssaal der Stadt Borken aus.
Der Bundespräsident würdigte damit Bernhard Langelas jahrzehntelangen ehrenamtlichen Einsatz im kulturellen und heimatgeschichtlichen Bereich. Er hat in dieser über 50 Jahre langen Zeitspanne wichtige Beiträge zur Pflege des Heimatgedankens in und für Weseke geleistet.
Wer sich heute in Wesekes „Kurpark“ im Quellengrund „naherholt“ oder sich einfach nur die Zeit nimmt, mit offenen Augen gemächlich durch die schönen Anlagen zu gehen, wird eigentlich überall auf etwas stoßen, an dem auch Bernhard mitgearbeitet hat oder als einer der Ideengeber wirkte. Ganz gleich, ob aus Stein, Eisen oder Holz, einem seiner Lieblingswerkstoffe. Er ist mit seinem großen Geschick und handwerklichem Können immer noch einer der Anker der Arbeitsgruppe des Heimatvereins und hat sich auch um den noch jungen Mühlenverein uneigennützig verdient gemacht.
Diese besondere Auszeichnung für Bernhard strahlt letztendlich auch auf all die anderen Heimatfreunde und Helfer ab, die mit ihm den langen und erfolgreichen Weg gegangen sind zum Wohle der Menschen in Weseke und all der vielen Besucher aus Nah und Fern, die immer wieder gern auch in den Quellengrund kommen.
BorioTV der Borkener Zeitung titelte: „Urgestein bekommt Bundesverdienstkreuz“.
Der Duden sagt dazu: „Gestein [vulkanischen Ursprungs], das ungefähr in seiner ursprünglichen Form erhalten ist.“ Gemeint ist im übertragenen Sinn wohl ein Mensch, auf den man bauen kann, weil er fest mit dem Boden verbunden ist, und der naturgemäß in all den Jahren zwar durch äußere und innere Einflüsse in seiner Morphologie gewisse Veränderungen erfahren hat, aber im Grundsätzlichen immer derselbe Penno geblieben ist wie früher. Den „vulkanischen Ursprung“ kann man übrigens ab und zu am Aktionstag im Mai noch erahnen, wenn sich Bernhard mit der Alten Garde in Stimmung singt oder wenn er nur mit der Hilfe seines „Chef-Übersetzers“ sicherstellen kann, dass gewisse „Plattdeutsche Schwachmatiker“ den (Hinter)Sinn eines seiner vielen Anektdötchen endlich kapieren.
Wir wünschen Bernhard Langela noch viele Jahre in unserer Mitte und hoffen noch lange von seiner Mitarbeit profitieren zu können.

 

 

 

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